Beiträge von Nadja Brach*

Der Blog der AL im Umbau

In den nächsten zwei Wochen, genauer gesagt von Heute bis voraussichtlich 24. Oktober, wir unser Blog umgebaut und besser strukturiert. Das bedeutet das ihr vielleicht zwischenzeitlich auf bestimmte Seiten keinen Zugriff habt und/oder Seiten sich verschoben, verändert oder gar gelöscht werden.

Der Grund dafür ist den Blog übersichtlicher zu gestalten. Eine Kleinigkeit haben wir schon neu eingeführt: Den Kalender.
Dort werden Termine und Veranstaltungen, der Alternative Liste oder die die Alternative Liste unterstützt und/oder bei denen Mitglieder der Alternativen Liste (in einer anderen Funktion) mitwirken, eingetragen.

Also, lasst euch von der wechselnden Struktur nicht verwirren.

Eure AL

Kongress: „Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre – Ja zur Zivilkausel!“

Vom 27.-29. Mai 2011 findet an der TU Braunschweig der Kongress: „Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre – Ja zur Zivilkausel!“ statt.
Für diesen Kongress laden Studierendenverbände, Gewerkschaften und Wissenschaftler*innenverbände ein.

Das komplette Programm findet ihr hier.

Auf dem Kongress werden unter anderem Subrata Ghoshroy , Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technologie (MIT), USA; Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di; Johanna Maiwald, Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi); Dr. Stewart Parkinson, Scientists for Global Responsibility (SGR), Großbritannien und Nadja Brachmann von der Alternativen Liste sprechen.

Der Kongress entstand auf einem bundesweiten Bündnisstreffen für Zivilklauseln an den Hochschulen. Dieses Bündnis will Widerstand gegen die zunehmende Militarisierung der Hochschulen leisten. Denn:

An über 40 deutschen Hochschulen wird Forschung für den Krieg betrieben. Der Einfluss der Militärs auf die akademische Lehre wächst. An ersten Hochschulen werden Lehrveranstaltungen von den Jugendoffizieren der Bundeswehr ausgerichtet.

Rüstungskonzerne vergeben Forschungsarbeiten und finanzieren Stiftungsprofessuren. Das Verteidigungsministerium stellte 2010 insgesamt 1,1 Milliarden Euro für Rüstungsforschung bereit.

Aus dem Einleitungstext für den Kongress

Neben den Vorträgen und dem Podium, gibt es am Samstag auch eine Postersession. Hier können einzelne Gruppen die Situation an ihrer Hochschule und ggf. die Gegenwehr vorstellen.

Alle organisatorischen Hinweise findet ihr hier.

Bitte denkt daran euch rechtzeitig anzumelden!

Hier findet ihr die Veranstaltung auch noch einmal auf facebook.com

Treffen der Uni-Friedensgruppe (ufg)

Wenn Ihr euch mehr mit dem Thema Militärforschung an Hochschulen, Einsätze der Bundeswehr und Zivilklausel beschäftigen wollt, dann schaut doch einfach mal bei der Uni-Friedensgruppe vorbei!

    Das nächste Treffen findet am
    Dienstag, den 15. März
    um 15.00 Uhr
    im Büro des UStA der Uni Karlsruhe statt.

Also, wenn Ihr Lust habt, dann schaut doch einfach mal vorbei. Falls ihr zu dem Termin nicht könnt oder noch Fragen habt, dann schreibt doch einfach eine E-Mail an ufg@​usta.​de.

Offizielle Einladung auf der Hompage des UStA der Uni Karlsruhe

Studiengebühren in NRW abgeschafft!

Endlich hat es der Landtag von Nordrhein-Westfalen geschafft, was seit letzten Mai längst Überfällig war: Die Studiengebühren wurden abgeschafft. Die Kritik der späten Umsetzung dieses Versprechen teilt auch der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs), der Dachverband der Studierendenvertretungen in Deutschland, mit uns. „Enttäuschend ist es trotzdem, dass es seit der Landtagswahl im letzten Mai noch so lange gedauert hat, die Wahlversprechen von SPD, Grüne und Linke einzulösen“, so Florian Pranghe vom Vorstand des fzs.

Auch konnte sich die Linke leider nicht mit ihrer Forderung, die Studiengebühren bereits zum Sommersemester 2011 hin abzuschaffen, durchsetzen. So müssen die knapp 500.000 Studierende in NRW noch ein letztes mal Studiengebühren zahlen.

Trotzdem die Freude bleibt, nach Hessen und dem Saarland ist jetzt das nächste Bundesland von Studiengebühren befreit. Hamburg wird, nach dem Wahlsieg der SPD, sicherlich bald folgen. Das zeigt das der jahrelange Kampf gegen Studfiengebühren nicht sinnlos war und vor allem zeigt es uns, das Studiengebühren abgewählt werden können! „Nunmehr gilt es, diese Stimmung in den verbleibenden Gebührenländern offensiv zu nutzen. Studiengebühren sind sozial selektiv, verstärken die sowieso schon stark ungleichen Bildungschancen in der BRD und halten Menschen davon ab, überhaupt erst ein Studium zu beginnen. Dies wird immer mehr Menschen klar und es ist nun nur noch eine Frage der Zeit, bis wann sie auch in den verbleibenden Bundesländern fallen.“, erklärt der fzs.

Mit Hinblick auf die Landtagswahl in Baden-Würrtemberg, am 27. März ist es auch für Baden-Württemberg an der Zeit die Studiengebühren auch hier abzuschaffen. Dies würde zusätzlich ca. 275.000 Studierende von der Gebührenlast befreien!

Also, informiert euch und geht wählen!

Mehr Informationen zu dem Thema:
Wahlprüfsteine Landtagswahl Baden-Württemberg 2011
Homepage des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Homepage des freien zusammenschluss von studentInnenschaften
Ausführlicher Artikel über die Abschffung der Studiengebühren in NRW auf studis-online.de
Pressemitteilung der Alternativen Liste


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Wahlwerbung 2011

Die Vorderseite unseres Flyers:

StuPa-Wahl 2011

Hallo zusammen,

nächste Woche ist es wieder so weit: Die Wahlen des U-Modells an der Uni Karlsruhe (neudeutsch: KIT) werden wieder durchgeführt. Hier können alle Studierenden am KIT ihre Fachschaftssprecher, das Studierendenparlament, das autonome Frauenreferat sowie das autonome AusländerInnenreferat wählen. Die letzteren beiden natürlich nur von weiblichen bzw. ausländischen Studierenden.

Nachdem die AL im letzten Jahr in einem Wahlbündnis mit der der Linken.hsg als Li.AL (bzw. LAL) angetreten ist, treten wir dieses Jahr wieder alleine an. Das ist auch der Grund, warum dieser Blog solange unbenutzt war. Unsere Aktivitäten im letzten Jahr findet Ihr im Blog der Li.AL .

Wenn ihr wählen gehen wollt, dann könnt Ihr das vom 17.01 – 21.01.2011, in eurer (oder einer anderen) Fachschaft oder täglich von 11.30 – 14.00 Uhr in der Mensa.

Pressemitteilung: Solidarisierung KIT brennt

Alternative Liste erklärt sich solidarisch mit Hörsaalbesetzungen und Bildungsstreik

Informationspolitik des RCDS und der LHG wird als realitätsfern und verzerrend wahrgenommen

Die Alternative Liste (AL) an der Universität Karlsruhe erklärt sich mit den Besetzerinnen und Besetzern des Carl-Benz- und des Gottlieb-Daimler-Hörsaals solidarisch und kritisiert die Äußerungen des Rings Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) und der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) aufs Schärfste.

„Die Äußerung beider Hochschulgruppen, dass nur ein kleiner Teil der Studierenden hinter der Besetzung stehe, ist angesichts der breiten Unterstützung durch Fachschaften, viele Hochschulgruppen sowie kulturelle Initiativen wie dem Arbeitskreis Kultur und Kommunikation (AKK) und dem Unitheater realitätsfern und zeugt von einer ungenügenden Beschäftigung mit der Thematik wie auch einer polemischen Informationspolitik“, so Nadja Brachmann, Mitglied des Studierendenparlaments für die AL.

Die Unterstellung eines „Event-Charakters“ durch den Vorsitzenden der LHG ignoriert die große Zahl von inzwischen organisierten und gehaltenen Vorträgen zahlreicher Hochschuldozentinnen und -dozenten als auch Studierender. Ein weiterer Vortrag wurde von dem Landtagsabgeordneten Johannes Stober (SPD) gehalten, zudem haben sich an den beiden ersten Abenden hochrangige Vertreter des Rektorats den Fragen der Besetzerinnen und Besetzer gestellt. Weiterhin wurden Lerngruppen, Workshops und Filmvorführungen organisiert.

Das Statement des RCDS, dass eine Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft „überflüssig“ sei, zeugt von einem Mangel an Demokratieverständnis. Damit tritt der RCDS in die Fußspuren des ehemaligen Ministerpräsidenten und früheren NS-Marinerichters Filbinger wie auch in die der derzeitigen CDU-geführten Landesregierung. „Der RCDS begibt sich hier in den Verdacht, eher die Interessen der Mutterpartei als die der Studierenden zu vertreten“, so Brachmann weiter, „wenn selbst Senat und Vorstand des KIT die Forderungen der Studierenden unterstützen, müssen sich die Christdemokraten die Frage stellen, wo sie stehen“.

Die AL war von Anfang an bei der Besetzung beteiligt und begrüßt die inhaltlichen Debatten im Plenum, die in den Tagen der Besetzung aufgekommen sind. Für den Diskurs zwischen Studierenden, Universität und Land ist die konstruktive Gesprächsbereitschaft, die Bildungsministerin Schavan von den Studierenden fordert, unerlässlich. Die Alternative Liste fordert die Politik auf, nicht nur leere Reden zu schwingen, sondern ihren Worten endlich Taten folgen zu lassen. „Den Studierenden nur Recht zu geben reicht nicht aus, wir kämpfen weiter, bis wir Resultate sehen!“ betonte Nadja Brachmann nochmals.

Nadja von der AL im Interview

Vor der Demo – „Liebes Bildung wir retten Dir!“ am 17.11.2009 wurde ich von Sarah Renner vom SWR interviewt.

KIT brennt!!!

Im Anschluss an die heutigen Bildungsstreik-Demo in Karlsruhe,an der über 1.000 Studierende, Schülerinnen und Schüler teilnahmen wurde an der Universität Karlsruhe Karlsruhe (am KIT) zwei Hörsäle bestetzt. Uber 200 Studierende besetzen seit 13.15 Uhr den Carl-Benz Hörsaal (Früher HMU), sowie den Gottlieb-Benz Hörsaal (früher HMO).

Mehr Infos kommen noch…

Aktion gegen Nazi-Schmierereien in Durlach

Hier der Einladungstext vom VVN-Bund der Antifaschisten:

Liebe Freundinnen und Freunde,

Nazischmierereien sind in Karlsruhe nicht selten zu finden. Dieses Mal haben Sie sich die Oskar-Ulmer-Brücke ausgesucht, die in der Nähe des Stadtteils Durlach-Aue die Südtangente überspannt. Die Mitglieder des Durlacher Bündnisses „Kein Platz für Nazis“ wollen die Schmierereien entfernen und bitten dabei um unsere Unterstützung. Aus unten stehendem Aufruf könnt Ihr alles Wesentliche entnehmen.

Aktion der Bürgerinitiative „Kein Platz für Nazis“ an der Oskar-Ulmer-Brücke in Durlach.

Die Bürgerinitiative „Kein Platz für Nazis“ veranstaltet am 16.10.09 um 17.00 Uhr eine Aktion gegen Nazi-Schmierereien. Mit einem Kurzreferat von Jürgen Schuhladen-Krämer (Historiker) zur Rolle des Kriegsverbrechers Rudolf Hess im dritten Reich und seiner Bedeutung in der Neo-Nazi-Szene.

Anlass für die Aktion sind die sich häufenden Schmierereien aus der rechten Szene in Durlach mit dem Text: „46Jahre.de“. Die Inhalte dieser mittlerweile gesperrten Internetseite idealisierten und verklärten den Naziverbrecher Rudolf Hess. In der Neo-Nazi-Szene ranken sich zahlreiche Mythen um seine Person. Rudolf Hess dient dieser Szene als Identifikationsfigur und wird dort zum Märtyrer verklärt.

Bitte kommt alle!

Wir treffen uns um 17.00 Uhr an der Oskar-Ulmer-Brücke (Haltestelle Steiermärker Str. – Linie 2)