Vortrag „Warten auf das Wachstum“ mit Alexis J. Passadakis

am kommenden Donnerstag, den 14. Februar 2013, findet ab 19:30 Uhr eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Warten auf das Wachstum – Gibt es eine Lösung der Eurozonen-Krise jenseits eines neuen Booms?“ auf dem KIT-Campus Süd, in den „WiWi-Bauten“ (Geb. 20.12., Raum 002, Schlossbezirk 12, s. hier: http://www.firsturl.de/C1xut93) statt, zu der wir hiermit alle Interessierten herzlich einladen.

Als Referent konnten wir Alexis J. Passadakis (Attac) aus Berlin gewinnen. Die Veranstaltung ist Teil der vierteiligen Veranstaltungsreihe „Alternative Wirtschaftspolitik in der Euro- und Finanzkrise“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und der Alternativen Listen Karlsruhe.

Zum Inhalt der Veranstaltung:
Die gegenwärtige Bearbeitung der Eurozonenkrise setzt auf Austerität, führt zu Rezession und hofft auf neue Blasen und Wachstum. Als Alternative schlagen einige Akteure mehr oder weniger elaborierte euro-keynesianische Konzepte vor. In einigen Fällen sogar mit einer ökologischen Komponente – z.B. einen Green New Deal. Was aber sind die gesellschaftspolitischen Voraussetzungen eines Euro-Keynesianismus, und ist „grünes Wachstum“ tatsächlich eine Antwort auf die ökologischen Krisen und Peak Oil? Welche Konturen könnte eine Ökonomie jenseits des Wachstums haben und wie sehen die politischen Auseinandersetzungen um eine Solidarische Postwachstumsökonomie aus?

Zum Referenten:
Alexis Passadakis, Jahrgang 1976, ist Politikwissenschaftler (M.A. Global Political Economy/Sussex) und Mitglied im Rat von Attac. Er beschäftigt sich mit Fragen der Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit und der Eurozonen-Krise.

Zur Reihe „Alternative Wirtschaftspolitik in der Euro- und Finanzkrise“:
Die von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und der Alternativen Liste Karlsruhe angebotene Veranstaltungsreihe umfasst vier
Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen: 23.10. mit Dr. Joachim Bischoff, am 14.11. mit Ronald Blaschke, am 24.01. mit Lucas Zeise und am 14.02. mit Alexis J. Passadakis. Hier geht’s zum Veranstaltungsplakat.