Die Zivilklausel in Bremen bleibt!

Am gestrigen Mittwoch, hat sich der Akademische Senat der Universität Bremen mit ihrer im Jahre 1986 beschlossenen Zivilklausel beschäftigt. Diese sollte nämlich „modernisiert“ werden, damit das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB sich besser in die Forschung und Lehre einmischen kann. Denn die Diskussion über die schon fast vergessene Zivilklausel entbrannte an der Stiftungsprofessur von OHB. Und bewies uns, das Unternehmen die sich so in die Hochschulen einkaufen auch Einfluss in die Lehre und Forschung nehmen wollen und dies auch tun. Denn im Laufe der Diskussion über diese Stiftungsprofessur, machte der OHB-Chef die Schwächung der Zivilklausel als Bedingung für diese.

Doch der Protest der Studierenden und Professor*innen zeigte Erfolg: Der Akademische Senat entschied sich für den Erhalt der Zivilklausel von 1986.
Die ALternative Liste (AL) begrüßt die Entscheidung des Akademischen Senats und freut sich mit allen Beteiligten, die an dem Erhalt der Bremer Zivilklausel mitgearbeitet haben.

Weiter Informationen:
AStA Uni Bremen: PM AStA begrüßt Entscheidung im Akademischen Senat zum Erhalt der Zivilklausel
Deitschlandfunk: Universität Bremen bleibt zivil
fzs: PM fzs fordert Bekenntnis zur Zivilklausel in Bremen und anderswo
Linksfraktion Bremen: Zivilklausel muss dringend ins Hochschulgesetz
taz PLÄDOYER: Die Freiheit infrage gestellt
taz PLÄDOYER: Eine Einschränkung der Freiheit
Weser Kurier: Bremer Universität ringt um ihre Zivilklausel