Kongress: „Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre – Ja zur Zivilkausel!“

Vom 27.-29. Mai 2011 findet an der TU Braunschweig der Kongress: „Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre – Ja zur Zivilkausel!“ statt.
Für diesen Kongress laden Studierendenverbände, Gewerkschaften und Wissenschaftler*innenverbände ein.

Das komplette Programm findet ihr hier.

Auf dem Kongress werden unter anderem Subrata Ghoshroy , Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technologie (MIT), USA; Frank Bsirske, Vorsitzender von ver.di; Johanna Maiwald, Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi); Dr. Stewart Parkinson, Scientists for Global Responsibility (SGR), Großbritannien und Nadja Brachmann von der Alternativen Liste sprechen.

Der Kongress entstand auf einem bundesweiten Bündnisstreffen für Zivilklauseln an den Hochschulen. Dieses Bündnis will Widerstand gegen die zunehmende Militarisierung der Hochschulen leisten. Denn:

An über 40 deutschen Hochschulen wird Forschung für den Krieg betrieben. Der Einfluss der Militärs auf die akademische Lehre wächst. An ersten Hochschulen werden Lehrveranstaltungen von den Jugendoffizieren der Bundeswehr ausgerichtet.

Rüstungskonzerne vergeben Forschungsarbeiten und finanzieren Stiftungsprofessuren. Das Verteidigungsministerium stellte 2010 insgesamt 1,1 Milliarden Euro für Rüstungsforschung bereit.

Aus dem Einleitungstext für den Kongress

Neben den Vorträgen und dem Podium, gibt es am Samstag auch eine Postersession. Hier können einzelne Gruppen die Situation an ihrer Hochschule und ggf. die Gegenwehr vorstellen.

Alle organisatorischen Hinweise findet ihr hier.

Bitte denkt daran euch rechtzeitig anzumelden!

Hier findet ihr die Veranstaltung auch noch einmal auf facebook.com